Alternativer store für Dolibarr?

Der Dolistore scheint ja nicht den besten Ruf zu haben. Hat schonmal jemand überlegt, einen alternativen Store zu erstellen bspw. einfach GitHub basiert?

Oder vllt. erstmal die Frage: Gibt es überhaupt öffentliche, kostenlose Dolibarr Erweiterungen?
Gefühlt will ja jedes Dolistore-Modul 100 € pro Monat…

Gibt noch diesen hier: https://de.dolimarketplace.com/
Dort hatte ich mal ein interessantes Modul zur Mehrwertsteuerabrechnung in der Schweiz gesehen. Aber auf eine Anfrage zum Demo kam nie eine Antwort, auch nach mehrmaligen Nachfragen. Ist also auch nicht zu empfehlen.
Insgesamt entwickelt sich dolibarr mMn. genau wegen der stiefmütterlichen Behandlung in den Stores auch nicht reccht weiter. Entweder zu teuer, keine richtige Beschreibung oder keinen Kontakt.
Das müsste besser werden, aber ich hab so recht auch keine Ahnung wie… :person_shrugging:

Ich nochmal – hab mir mal das Impressum vom dolistore angesehen. Die machen sich da mehr als 2/3 'n Kopf um Datenschutz etc und sonst ist die Stiftung nicht für die Sachen verantwortlich. Okay, kann ich nachvollziehen, wer will sich schon die Verantwortung ans Bein nageln.
Sie haben ja auch Anfang des Jahres irgendwas am Dolistore umgestellt/geupdated oder so, keiner weiss so richtig, was eigentlich.

Was den Dolistore wesentlich besser machen würde, wäre ein kleines Team (eventuell via github), wo man sein Modul zum Testen einreichen muss und erst wenn’s durchgeht, kommt es in den Store. Würde noch nicht alle Fehler beseitigen, aber zumindest den grössten Mist raushalten. Zudem würden verbindliche Kontaktdaten mit Mindestkontaktierzeit den Support ordentlich verbessern. Sollten wir da mal an die Stiftung schreiben, oder was wär am Sinnvollsten?

Stiftung anschreiben und um Verbesserung bitten / Vorschläge machen?

  • Ja
  • Nein
  • Bringt ja doch nichts
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Das Problem mit “testen” ist, dass Dolibarr (sicherlich historisch bedingt) keine gute Quellcode-Architektur hat. “Automatisierte Tests” lassen sich schwer umsetzen.

Somit sprechen wir also über “manuelle tests”, was zeitintensiv ist und viel Overhead mitbringt. Ich habe bspw. eine Billbee-Integration, wenn die jemand testen wollen würde, wäre das sogar mit Kosten verbunden.

Es ist eventuell hilfreich erstmal festzulegen, was ungefähr die Aufgaben und Umfänge dieses Teams wären?

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Das stimmt natürlich. Ich schaue mir das auch eher aus Anwendersicht an und kenne daher die Hintergründe zum Testen nicht. Eventuell könnte man schauen, wie das andere Anbieter handhaben und dann daraus Schlüsse für solch ein Projekt ziehen. Wenn man das dann hat, könnte die Stiftung auf dieser Grundlage vielleicht sogar Fördergelder beantragen oder so.

Denn es wäre ja schade, wenn Dolibarr nur aufgrund eines unzureichenden Shopsystems sich nicht weiter verbreiten würde.

Hallo zusammen,

ich habe gerade den Thread gesehen und verstehe ihn ehrlich gesagt nicht so ganz: Die Module im Dolistore werden gegen eine einmalige Zahlung verkauft - wie kommt es zu dem Eindruck, dass viele Module für 100 EUR pro Monat verkauft werden? Vielleicht ein prinzipielles Mißverständnis?

Alle Käufe im offiziellen Dolistore https://www.dolistore.com sind übrigens risikolos: Ein Modul kann bei Problemen vier Wochen lang zurückgegeben werden, wenn zuvor mit dem Ersteller Kontakt aufgenommen wurde.

Und ja, es gibt andere Stores, die Fremdmodule weiterverkaufen, ohne dass das mit den Autoren abgesprochen ist oder diese daran beteiligt werden. Laut GPL v3 Lizenz ist das legal, man sollte sich dann aber auch nicht wundern, wenn in diesem Fall keinerlei Support existiert - wer sollte den denn übernehmen?

Ein Testteam wäre natürlich klasse. Wenn sich da Freiwillige fänden, wären sowohl die Dolibarr Foundation als auch der deutschsprachige Dolibarr e.V. sicherlich sehr aufgeschlossen. Ein Funktionstest, insbesondere unter den verschiedensten Systemkonstellationen, Spracheinstellungen etc. wäre schonmal ein guter erster Schritt. Da sind dann auch kaum technische Spezialkenntnisse erforderlich. Open Source lebt da von der gemeinsamen Beteiligung.

Ansonsten gibt es u.a. ein offizielles Repository der Dolibarr Foundation mit kostenlosen Modulen: GitHub - Dolibarr/dolibarr-foundation: Dolibarr Foundation resources (Repository managed by the Dolibarr foundation board team). This repository contains all resources (images, logo, templates, slides, ...) provided by the Dolibarr Foundation for Dolibarr communities. - das ist sogar direkt in Dolibarr eingebunden. Sogar der original Dolistore als umfassende eCommerce-Lösung ist dort verfügbar (das war die Umstellung Anfang des Jahres: von Prestashop auf ein Dolibarr-Modul). Andere Module finden sich, wie bei Open Source üblich, in diversen GitHub-Repositories.

Hoffe, das hilft ein wenig weiter…

Joachim

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Hi @priojk ,
das habe ich wohl in der Tat falsch verstanden, danke für die Klarstellung :slight_smile:

Dann bleibt “nur” noch das Problem der Updates, hier ist allerdings die fehlende Systemarchitektur in Dolibarr’s eigenem code nicht ganz unbeteiligt. Hier ist sicherlich “mithilfe” aus der Community förderlich.

Mal schauen was 2026 so bringt.

Testteams wären immer gut, vor allem da viele Regeln in D, CH und AU sehr unterschiedlich sind. Dazu kommt das viele PLUGINS nach franz. Regeln oder Anbietern laufen, die teilweise nicht anwendbar sind.

Bezgl. Freiwilligkeit vcc Geld gäbe es aktuell beim DIGITALMINISTERIUM in Berlin, wenn es eine Regelung bezüglich Sitz oder Depandance im Kerngebiet D geben würde.